Kreislaufwirtschaft und Repairkultur zum Anfassen

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Kunstinstallation in einer Ausstellungshalle zum Thema Kreislaufwirtschaft und Repairkultur: Metallgitterboxen mit Holzpaneelen zeigen Schilder mit Aufschriften wie "Lebensmittel- und Verpackungsmüll", "Elektroschrott", "Textilabfall" und "Komm ran, mach mit!". Der Raum ist dunkel mit Spotlights, der glänzende Boden spiegelt die Exponate.
Ausstellungsbereich „Kreislaufwirtschaft & Repairkultur“ im Museum Ostwall © Marco Polk / die Urbanisten e.V.

Neuer interaktiver Ausstellungbereich im Museum Ostwall: „Kreislaufwirtschaft & Repairkultur“

Im Rahmen der Sonderausstellung „Müll. Eine Ausstellung über die globalen Wege des Abfalls“ im Museum Ostwall (Dortmunder U) präsentieren die Urbanisten e.V. und die Repairinitiative KA!SERN ab dem 16. Juni 2026 einen interaktiven Ausstellungsbereich, der sich den Themen Kreislaufwirtschaft und Repairkultur widmet. Der Bereich ist bis zum 26. Juli 2026 zu sehen und lädt Besuchende zum Mitmachen, Entdecken und Nachdenken ein.

 

Klimabündnis Dortmund und Circular City Contest NRW

Als Mitglieder des Klimabündnisses Dortmund wurden die Urbanisten e.V. und die Repairinitiative KA!SERN vom Museum Ostwall eingeladen, die Ausstellung mit eigenen Beiträgen zu bereichern. Die Vernetzung zwischen dem Museum und den Akteur*innen wurde dabei von netz.NRW – Verbund für Ökologie und soziales Wirtschaften e.V. hergestellt. 

Der Ausstellungsbereich entstand in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung Dortmund im Rahmen des Projekts „Circular City Contest NRW“, das von den Urbanisten und der Wirtschaftsförderung Dortmund gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut UMSICHT unter der Konsortialführung von netz.NRW ­­– Verbund für Ökologie und soziales Wirtschaften e.V. getragen wird. Das Projekt veranschaulicht auf spielerische Weise, wie Kreislaufwirtschaft im Alltag funktioniert – ein Ansatz, der sich auch in den Exponaten und Mitmachstationen widerspiegelt.

Im Mittelpunkt stehen dabei Exponate und Mitmachstationen, die sich mit der Wertschätzung von Gegenständen, der nachhaltigen Nutzung von Ressourcen und der Verlängerung von Lebenszyklen beschäftigen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Materialwahl: Alle Ausstellungsstücke bestehen aus Materialien, die bereits ein „erstes Leben“ hatten oder ein „zweites Leben“ erhalten werden. Sie wurden für die Ausstellung upgecycelt oder umgenutzt und können auch nach dem Ausstellungszeitraum weiterverwendet werden.

 

Interaktive Inhalte im Überblick

Der Ausstellungsbereich lädt mit vielfältigen Mitmach-Angeboten zum spielerischen Erkunden ein:

  • Meinungswand: Hier können Besuchende ihre Gedanken, Ideen und Erkenntnisse zu Kreislaufwirtschaft und Repairkultur festhalten.
  • Entscheidungswand: Hier können Besuchende spielerisch entscheiden, wie sie mit Abfällen und alten oder kaputten Gegenständen umgehen, Punkte sammeln und herausfinden, welcher Recycling-Typ sie sind.
  • Wertstoffpaare: Hier können Besuchende entdecken, welche Rohstoffe in Alltagsprodukten stecken und wie sie ein zweites Leben erhalten können.
  • Schatzkarte: Hier können Besuchende zeigen und entdecken, welche verborgenen Schätze – wie alte Handys, Laptops oder Kabeln – in Haushalten in und um Dortmund lagern.
  • Exponate: Auseinandergebaute Produkte, reparierte und upgecycelte Textilien Textilreparaturen und Innovationen aus Rezyklat.

 

Weitere Informationen

  • Ausstellungsdauer: 16. Juni – 26. Juli 2026
  • Ort: Dortmunder U, Museum Ostwall, Ebene 6
  • Öffnungszeiten: Mo geschlossen / Di + Mi: 11:00 - 18:00 Uhr / Do + Fr: 11:00 - 20:00 Uhr / Sa + So: 11:00 - 18:00 Uhr / Feiertag: 11:00 - 18:00 Uhr
  • Eintritt: 9 € / 5 € ermäßigt
  • Sonderausstellung: dortmunder-u.de
  • Ausstellungsbereich: dieurbanisten.de
  • Projekt „Circular City Contest NRW“: circularcitycontest.de
Autor*in
Hannah Thoma