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13.06.2018

Mit innovativem Führungsstil zum Erfolg

Die Mitarbeiter*innen der Zalando SE arbeiten selbstorganisiert. Dieser Führungsstil ist unter anderem Thema bei den diesjährigen Unternehmenstagen in Dortmund.

Hinter einem kleinen Icon steht ein ganzes Team: Wird bei der Zalando SE eine Komponente für den Onlineshop, zum Beispiel der Warenkorb, optimiert, steckt dahinter nicht etwa ein einzelner Programmierer, sondern ein sogenanntes autonomes Team – eine interdisziplinäre Einheit, die vollkommen eigenständig und -verantwortlich arbeitet. Diese Art des Leaderships steht bei einer Veranstaltung der Unternehmenstage in Dortmund im Mittelpunkt.

Wer ist hier der Boss? Alle! So zumindest bei der am Phoenix-See ansässigen Zalando SE mit rund 90 Mitarbeiter*innen. Hier arbeiten autonome Teams selbstorganisiert an Produkten und Komponenten, vom ersten Kundengespräch über die Ideensammlung bis hin zur technischen Umsetzung und den anschließenden Betrieb. Wie groß wird das Warenkorb-Symbol angezeigt? Wie lässt es sich besser in den Check-out-Prozess integrieren? Das entscheidet niemand alleine.

Stattdessen kommen Menschen mit den verschiedensten Hintergründen zusammen, aus der Programmierung, Gestaltung oder dem Projektmanagement. „Und genau das ist so wichtig“, erklärt Maike Kuhnert, die dort als Projekt-Manager tätig ist. „Dank der unterschiedlichen Perspektiven werden Schnittstellen schneller sichtbar und Probleme schneller erkannt.“ Denn autonom arbeiten heißt auch: Treten Schwierigkeiten auf, muss das Team sie lösen. „Deswegen achtet man schon während der Entwicklung besonders darauf, dass das erst gar nicht passiert“, weiß Kuhnert. Jeder ist eben verantwortlich, mit allen Vor- und Nachteilen. Erstere überwiegen jedoch, wie der Erfolg dieses Prinzips bei der Zalando SE zeigt.

Jeweils vier bis acht Personen kümmern sich nicht nur um ihre Projekte, sie organisieren den Arbeitsalltag ebenso selbstständig. Neben der Aufgabenverteilung betrifft das auch die Einteilung der Arbeitszeiten. „Es zählen nicht die Stunden, die man präsent ist, sondern das, was man leistet. Alle sind gleichberechtigt“, so Kuhnert. In autonomen Teams steht man nie alleine da – diese gemeinsame Arbeitskultur spreche vor allem Frauen an. Hier haben sie vielfältige Entfaltungsmöglichkeiten und die Flexibilität, Kind und Karriere zu vereinbaren. „Muss jemand beispielsweise eher gehen, weil er oder sie das Kind aus der Kita abholen muss, ist das in Ordnung. Man muss sich nur untereinander absprechen“, erzählt Kuhnert.

Damit stellen sich Unternehmen als attraktive Arbeitgeber auf. Während einer Veranstaltung am 19. Juni im Rahmen der Unternehmenstage des Kompetenzzentrums Frau & Beruf Westfälisches Ruhrgebiet (Competentia) wird Maike Kuhnert zusammen mit Engineering Lead Aike Sommer diese Art der Unternehmensführung vorstellen. Darüber hinaus gibt es drei weitere Termine in Dortmund, an denen Experten innovative Wege zur Rekrutierung weiblicher Fachkräfte für kleine und mittlere Unternehmen aufzeigen. Es sind noch Plätze frei, die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten.

Anmeldung Unternehmenstage 2018

Ihre Ansprechpartner:

Litschke
Pressesprecher

T: 0231/50 2 92 00
F: 0231/50 2 37 17
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