Wirtschaftsförderung Dortmund
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Der Wirtschaftsstandort Dortmund - die Wirtschaftsförderung Dortmund


 

Kreative Quartiere

Timo Heyn, Thomas Abraham,

empirica Qualitative Markforschung, Stadt- u. Strukturforschung GmbH

Wirtschaftliche und räumliche Strukturen der Kreativwirtschaft sowie Anforderungen der Kreativwirtschaft an die Immobilienwirtschaft

"Viele Kreative sind als Freiberufler tätig. Wer ein Unternehmen hat, beschäftigt im Schnitt zwei bis drei Mitarbeiter. Auch ist der Frauenanteil verglichen mit anderen Branchen verhältnismäßig hoch."

"Erstaunlich für uns war, dass die meisten Kreativunternehmen nicht von zuhause aus arbeiten und mit ihrer jetzigen Raumsituation sehr zufrieden sind."

"Bei den Lagekriterien fällt auf, dass der Standort nicht zu etabliert sein darf, sondern Pioniercharakter haben sollte."

"Für kreative Nutzergruppen müssen Arbeitsräume nicht unbedingt mitten in der Innenstadt liegen. Eine gute Nebenlage mit vielseitiger Infrastruktur wird auch akzeptiert."

"Es muss nicht immer historische Backsteinarchitektur sein. Den meisten ist es gleichgültig, ob sie in einem Neubau oder in einer Bestandsimmobilie mieten."

"Der Preis für die Fläche muss erschwinglich und die Historie des Gebäudes nachvollziehbar sein. Bislang verpönte 50er-Jahre-Immobilien erleben bei Kreativen eine Renaissance."

Timo Heyn war nach seinem Studium in der Stadtverwaltung Leverkusen für die Zentrenentwicklung zuständig. Seit dem Jahr 2000 ist er bei empirica in Bonn beschäftigt. Seine Arbeitsschwerpunkte sind: Analy- sen und Beratungen zur Stadt- und Regionalentwicklung mit den Schwerpunkten Wohnungsmarkt- und Wirtschaftspolitik, kommunale Sozialraumstudien und Be- ratungen zu Quartiersentwicklungen, Im- mobilienwirtschaftliche Marktforschung und Investorenberatung für Wohnen und Gewerbe, Analysen zur Regionalökono- mie. Er ist außerdem verantwortlich für die operative Abwicklung im ExWoSt- Forschungsprojekt des BBSR "Migration/ Integration und Stadtteilpolitik".

Thomas Abraham sammelte nach seinem Studium erste Berufserfahrungen als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der TAURUS GmbH (einem An-Institut der Universität Trier, Schwerpunkt Regionalentwicklung). Im Jahr 1999 wechselte er zur Prognos AG in Köln, um sich hier im Schwerpunkt mit regionalwirtschaftlichen Fragestellungen und Beratungen zu befassen. Seit 2001 ist Thomas Abraham bei em- pirica Bonn. Seine Arbeitsschwerpunkte sind seither: Immobilienwirtschaftliche Marktforschung und Investorenberatung für Wohnen und Gewerbe, Regionalwirt- schaftliche Studien und Folgeabschätzun- gen von Infrastrukturinvestitionen und anderen Großprojekten sowie Wohnungsmarktstudien.

Kreative Quartiere

 

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